Python 3 Tutorial
Python 3 gewinnt zunehmend an Boden und Beliebtheit. Auch wenn unser Kurs in Python 2.x bereits
viele Informationen zu Python 3 liefert, bieten wir hier nun ein durchgehendes Tutorial in Python 3.
Die Vorteile, die für Python 2.x sprechen, gelten natürlich ebenso für Python 3 oder Python 3.x gültig:
- Python ist einfach
Dies bedeutet Mehreres: Zum einen ist Python einfach zu erlernen, zum anderen hat Python eine einfache Syntax. Man hat beim Design von Python bewusst auf unnötige und schwerfällige syntaktische Konstrukte verzichtet. - Python-Programme sind einfach zu verstehen.
Das ist eigentlich ein Folgerung aus dem vorigen Punkt. Python-Code lässt sich fast so leicht wie natürliche Sprache lesen und verstehen - Python ist einfach aber mächtig.
Immer wieder findet man diese Formulierung. Aber selten findet man eine Erklärung, was mit "mächtig" eigentlich gemeint ist. Man versteht in diesem Zusammenhang nicht die Mächtigkeit einer Programmiersprache im Sinne der theoretischen Informatik. Denn Python ist in diesem Sinne ebenso mächtig und nicht mächtiger als C, C++, Java, Perl und andere Programmiersprachen, denn alle haben die gleiche Mächtigkeit wie eine Turingmaschine. Alle diese Programmiersprachen sind gleich mächtig, weil sie die gleichen Probleme lösen können. Aber "Python ist mächtig" soll heißen, dass man in Python leichter und weitaus schneller programmieren kann als in anderen Sprachen. - Python ist von Grund auf objektorientiert
So werden auch Überladen von Parameter, Polymorphie und Mehrfachvererbung unterstützt. Aber auch bei der OOP ist Python was Syntax und Klarheit betrifft ausserordentlich einfach. Aber im Gegensatz zu Java ist OOP kein Zwang in Python - Python ist kostenlos
Was aber noch wichtiger ist: Python ist Open-Source-Software - Python ist plattformunabhängig
Python läuft auf fast allen Plattformen, das heißt auch unter den Betriebsystemen Unix, Linux und Windows. - Ideal für Rapid Prototyping
Die schnelle Anwendungsentwicklung ist eine der besonderen Stärken von Python. - Leichte Erweiterbarkeit Man kann den Interpreter ohne Probleme um neue Funktionen und Datentypen erweitern. Beispielsweise kann man Funktionen in C oder C++ schreiben, und diese dann als Modul dem Interpreter hinzufügen. Solche C-Programme können zum Beispiel notwendig sein, wenn man eine höhere Geschwindigkeit für bestimmte zu implementierende Funktionalitäten erreichen will.

